Eine Goldmedaille für die Multiplikation - Léon Bollée (1870-1913) und seine Erfindungen

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Eine Goldmedaille für die Multiplikation - Léon Bollée (1870-1913) und seine Erfindungen
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Léon Bollée war ein ingeniöser Erfinder, der bereits in jungen Jahren bahnbrechende Ideen zum Bau von Rechenmaschinen entwickelte. Als Sohn einer alten Familie von Glockengießern aus Le Mans, Frankreich, hatte er bereits als Jugendlicher die nötige Werkstatt und technische Ausbildung, um selbst mechanisch anspruchsvolle Prototypen in Metall zu fertigen. Er widmete sich nach dem Bau einfacher Additionsmaschinen hauptsächlich der Mechanisierung der Multiplikation.  

Der erste Durchbruch gelang Léon Bollée dann mit seinem Prototyp. Doch mit der mechanischen Umsetzung des Zehnerübertrags und mit dem Aufwand für die Fertigung der Maschine schien Bollée noch zu hadern. So ließ er diesen Prototypen unvollendet und widmete sich dem Bau seiner preisgekrönten direktmultiplizierenden Maschine, die auf der "Exposition Universelle de Paris" im Jahr 1889 die Goldmedaille gewann. Allein durch ihre Ausmaße von über einem Meter Breite und ihrem Gewicht von über 80 kg ist die Bollée-Rechenmaschine sehr eindrucksvoll.

Ort : Arithmeum und Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik, Lennéstrasse 2 53113 Bonn
Startdatum: Samstag, 11. Oktober 2025
Enddatum: Sonntag, 28. Februar 2027
Öffentliche Führung: Samstags um 16:00 Uhr