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Mathematik der überragenden Fotos des Google Pixel

Die Smartphone-Reihe „Google Pixel“ besitzt keinen optischen Bildstabilisator und auch keine Dual-Vorrichtung, dennoch sind überragende Fotos mit diesem Gerät möglich. Das schafft einzig allein die Mathematik hinter der Kamera.

Marc Levoy, der Leiter eines Fotografie-Teams in Mountain-View, optimierte bereits den HDR+ Modus für Nexus-Geräte. Mit dem Google Pixel erreichte er eine neue Qualität.

Der herkömmliche HDR Modus nimmt bei Aktivierung mehrere Bilder schnell in Folge auf. Dabei wird die Belichtung variiert und später die Aufnahmen zu einer zusammengesetzt. Das Ergebnis ist ein gleichmäßig belichtetes Foto.



(C) Maurizio Pesce, CC By-SA 2.0, Download von Wikipedia

Bei HDR+ werden ebenfalls mehrere Bilder in Folge aufgenommen, jedoch sind diese alle unterbelichtet.

Levoy berichtet, dass dunkle Fotos über die richtigen Farben verfügen, jedoch stark verrauscht sind, da wenige Photonen auf den Sensorpixeln landen.

Er reduziert das Rauschen abhängig von der Anzahl der geschossenen Fotos und kann mit dieser Methode trotz Dunkelheit viele Details aufnehmen.

Insgesamt vereinfacht dies die Zusammensetzung der Fotos. Eine für ein Foto aufgenommene Folge von Teilaufnahmen wird bei dieser Methode nicht sowohl überlichtete als auch unterbelichtete Resultate beinhalten. Auch wird jede Teilaufnahme entweder ein Rauschen aufweisen oder keine davon wird ein Rauschen zeigen.

Den Bericht hierzu finden Sie unter www.giga.de

ls