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Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Die in drei Kategorien für den Oscar nominierte Filmbiografie Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen ist seit dem 2. Februar 2017 in deutschen Kinos zu sehen. Es geht um drei schwarze Mathematikerinnen, die Anfang der 1960er-Jahre maßgeblich am Mercury- und später am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren.

Für den ersten bemannten US-Orbitalflug am 20. Februar 1962 mussten komplizierte Berechnungen vorgenommen werden. Prädestiniert für solche Aufgaben waren seinerzeit hierfür „menschliche Computer“ (wir berichteten). Damals hatte die NASA allerdings IBM 7090-Computer bestellt. Die drei Mathematikerinnen waren für die Programmierung und Überwachung der Computer zuständig. Die genialste der drei Mathematikerinnen, Kathrine Johnson, sollte u.a. Mitarbeiter in die Arbeit mit dem Computer einführen.



Kathrine Johnson
Von NASA; restored by Adam Cuerden, Gemeinfrei, Wikipedia

Astronaut John Glenn misstraute den Berechnungen des Computers und ließ diese von den Mathematikerinnen überprüfen. Sie bestätigten die Berechnungen des Computers.

Als Glenn die Erdumlaufbahn das zweite Mal passierte, trat eine Fehlfunktion auf und er musste auf die halbautomatische Steuerung umschalten. Durch das Know-How der Mathematikerinnen konnte er wohlbehalten auf der Erde landen.

Weitreichend thematisiert werden auch die allmähliche Überwindung von Geschlechter- und Rassengrenzen in den 1960er Jahren in Amerika. Ein sehr empfehlenswerter Film!.

Weiteres erfahren Sie auf heise.de, spiegel.de, welt.de, der Website zum Film und auch im Interview mit Kathrine Johnson.

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