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Pressestimme

Dyskalkulie

Dyskalkulie ist eine Teilleistungsschwäche im Rechnen von Kindern, die sonst unauffälliges Lernverhalten aufweisen (wir berichteten). Erlerntes wird nicht gefestigt und Zahlen sind Zeichen ohne Symbolkraft.

Unter Dyskalkulie leidende Kinder fallen immer wieder auf das „zählende Rechnen“ zurück. Hierbei ist auch die Verwendung der Finger ein typischer Hinweis auf die Rechenschwäche. Weitere Probleme können beim Einschätzen von Mengen liegen.

Ist das eigene Kind lernfreudig und interessiert, jedoch scheitert es beim Lösen der Matheaufgaben, sollten die Eltern genauer die Ursache dieser Probleme untersuchen.



(C) Dr. Klaus Retzlaff, CC by-SA 3.0, Download von Wikipedia

Heutzutage gibt es erprobte Lernmethoden um sich eine Automatisierung der Grundrechenarten anzueignen. Auch kleinere Änderungen, wie zum Beispiel das Kind in der Schule nah und frontal zum Lehrer zu setzen, kann sich positiv auswirken.

Die Kostenübernahme einer Lerntherapie ist in der Form von „Eingliederungshilfe“ durch Jugendämter möglich, jedoch muss die Verbindung von Rechenschwäche und möglichen seelischen Schäden von einem Arzt bestätigt werden.

Die konkreten Ursachen von Dyskalkulie sind nicht ausreichend erforscht, jedoch weisen viele Studien auf Vererbung hin.

Mehr erfahren Sie unter www.Eltern.de.

ls