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375. Todestag von Galileo Galilei

Galileo Galilei, Sohn eines Musiktheoretikers, fing 1581 in Pisa ein Studium der Medizin und aristotelischen Philosophie an. Sein Forscherdrang führte ihn schließlich zum Studium der Mathematik, in dem er sich vor allem mit Archimedes beschäftigte.

1592 wurde Galilei Professor für Mathemaik an der Universität von Padua. In dieser Zeit experimentierte er mit Kugeln, die er über schiefe Ebenen rollen ließ. Sein Ergebnis sorgte für Aufregung, da die Kurve der Kugeln Parabeln beschrieben, was dem großen Aristoteles widersprach.

Für Verwender von Kanonen war diese Erkenntnis sehr hilfreich. Eine Kanone fliegt nach Galilei nicht gerade aus und fällt nicht senkrecht zu Boden, sondern beschreibt einen Bogen.



By Justus Sustermans, Public Domain

Im Jahre 1614 veröffentlichte Galileo eine offensive Verteidigung gegen das kopernikanische Weltbild, das die Sonne als Mittelpunkt unseres Plantensystems beschreibt. Er wurde aufgefordert seine Ergebnisse als Hypothese zu formulieren. Es kam soweit, dass Galileo am 22. Juni 1633 von der katholischen Kirche all sein Wissen und seine Ergebnisse aberkannt worden sind.

Im Hausarrest verbrachte er sein restliches Leben. Forschen und Besuch empfangen durfte er weiterhin, jedoch wurde er als Ketzer angesehen. Er verstarb am 29.12.1641.

Fast 400 Jahre später erkannte der Papst Johannes Paul II im Jahr 1992 die Dokumentation von Galileo offiziell an.

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ls